ROTERFELD

Hamlet At Sunset

VÖ: 04.05. (True Artist Record Label)

Die Musik-Fachpresse bezeichnete es bereits als das Comeback des Jahres.
Doch dieses Comeback rockt nicht nur die Musikszene, sondern auch die Smartphones.  

 "They have given me many names" singt er in seiner Single "King of This Land" und viele Namen wurden Aaron Roterfeld auch schon im echten Leben verpasst. Für die Medien war er der "Falco des Düsterrocks", für seine Mutter der Quell schlafloser Nächte und für seine beruflichen Wegbegleiter ist er ein Besessener.
Doch wer ist der rastlose Darkrocker aus Vorarlberg wirklich?

"Für seine Songs ist dem Mann mit dem durchdringenden Blick und der Bowie-Attitüde das Beste gerade gut genug", schreibt der Sonic Seducer. Aaron Roterfeld legt dort erst richtig los, wo andere sich am Ziel sehen.

Durch einen mehr als glücklichen Zufall begeistert er mit einigen Demos die Gold-, Platin- und Grammy-verwöhnten Berman Brothers, die auch schon Coldplay, Hanson und Cher produziert hatten und prompt schließen sich andere namhafte Produzenten dem Erstlingswerk an. Finnlands Hit-Musikschmied Hiili Hiilesmaa (HIM, Lordi, Apocalyptica) und die 70/80er Artrock-Legende Frank Bornemann (Eloy, Guano Apes, Helloween) produzieren weitere Songs des österreichischen Düsterrockers.

So legt Roterfeld 2011 mit seinem Debütalbum "Blood Diamond Romance" einen wahren Raketenstart hin, der ihn ohne Umweg bis auf Platz 2 der deutschen Clubcharts und die Titelseiten der großen Szenemagazine katapultiert. Dem höchsten Charteinstieg in die DAC-Charts, der bisher einem österreichischen Künstler gelang, folgen eine Nominierung für den Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie Hard'n'Heavy, die Auszeichung als "Bester Newcomer" durch das Leser-Voting des Sonic Seducer und eine ausgedehnte Live-Tour, die ihn auf die größten Festivalbühnen Deutschlands und Österreichs führt. Zum Kinostart von "Breaking Dawn" kommt  sein Song "Great New Life" im Kinotrailer des Twilight-Magazins deutschlandweit zu Ehren.

Was ihn umtreibt, nennt Aaron „seinen Dämon“. Seit frühester Kindheit macht er ihm zu schaffen und weckt diese zwingende Abenteuerlust: Als Kind stiehlt sich Aaron nachts allein in den Wald. „Don’t Be Afraid Of The Dark“ skandiert Roterfeld im Opener-Song seines ersten Albums. Weil er sie selbst nicht hat, die Angst vorm Unbekannten? Aaron: „Klar habe ich Angst, aber mir ist aufgefallen, dass sie meistens falsch liegt. Angst ist nur der Missbrauch unserer Vorstellungskraft, wir sollten unsere Phantasie sinnvoller einsetzen."

Als ihn die paar Bäume nicht mehr schrecken, fliegt er mit gerade 16 Jahren alleine nach Japan, um sich dort in Karate ausbilden zu lassen. Gestrandet in einer Tokioter Kampfschule, schläft Aaron zwischen Kisten auf dem Schulspeicher, während er tagsüber trainiert. Nach knapp zwei Monaten ist Roterfeld zurück, abgebrannt und geläutert - fürs Erste.


Trotzdem will Roterfeld raus, weit weg. Ein großes Buschmesser und eine LSF 50 Sonnencreme liegen versteckt im Eckschrank bereit, für den Tag, an dem er abhaut – nach Afrika! So dramatisch kommt es zum Glück nicht. Seine Eltern lassen ihn erneut ziehen, da ist er 17. „Ich wollte raus in die Wildnis. Lieber mit 18 Jahren vom Löwen gefressen, als mit 30 vom Kleinstadtbus überfahren werden.“ Sechs Monate schlägt er sich allein durch Botswana, Tansania, Namibia, Simbabwe, Mosambik, Malawi und Kenia – eine Riesenstrecke. Und spätestens seit Afrika gilt für Roterfeld endgültig: Geht nicht, gibt’s nicht.

Er wird ORF-Moderator, Tonstudio-Besitzer, Software-Entwickler und rockt die größten Bühnen des Landes - vom Nova Rock im Süden bis zum M'era Luna im Norden: Für Aaron immer noch lange nicht genug. Kaum von der letzten Konzertbühne geklettert, zieht es das umtriebige Multitalent abermals in die Ferne. Für Bildung, humanitäre Projekte und Naturschutz setzt er sich ein und als er 2015 bei einer Demonstration im Libanon von einem Tränengasprojektil getroffen wird, schießt er mit einem neuen, politisierten Video seines Songs "Blood Diamond Romance" zurück. An der musikalischen Front meldete er sich 2017 mit der Single "King of This Land" und jetzt "Bring Your Own Star to Life" als Vorboten des Albums "Hamlet at Sunset" zurück, das am 4. Mai erscheinen wird.

Wesentlich unspektakulärer und von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, räumt er aber auch für seine Software-Kompositionen immer wieder Bestnoten in diversen Fachzeitschriften ab. Sein bürgerlicher Name Marnus Flatz liefert ihm dazu die nötige Deckung. "Eine gute Software ist wie ein guter Rocksong", sagt der Software-Rocker, der 2001/02 die erste Software konzipierte, die das Programmschema eines Radiosenders mit Musik, Jingles und Moderationen komplett automatisieren konnte. Als CEO seiner neuen Softwareschmiede Castl schickt er sich jetzt an, den Social Media-Markt aufzumischen und steuert mit dem Roterfeld-Song „Bring Your Own Star To Life“ auch gleich selbst den Soundtrack für das Game Castl SuperStar und die mit Spannung erwartete Castl SocialTainment App bei, die sich bereits in der finalen Testphase befindet und noch in diesem Sommer das Licht der Öffentlichkeit erblicken soll.

Instinktiv gelingt ihm dabei die Verbindung zwischen musikalischem Schaffen und bürgerlichem Alter-Ego. Er schwimmt auf treibenden Rock-Riffs, schreibt Musik und Songtexte und versinkt Stunden später wieder in Algorithmen für Multimedia-Technologien.

Wenn es darum geht, seine Gedanken zum Leben zu erwecken, kommt auch seine dunklere Seite zum Vorschein. Die des detailversessenen Dirigenten, der vom ersten Ton bei der Probe bis zum finalen Höhepunkt des Konzerts alles mitbestimmen will. Der Kapitän, der stets noch ein bisschen weiterfahren will, als ursprünglich vereinbart war. Die Nacht-Eule, die noch arbeitet, wenn andere längst schlafen. Zumindest diejenigen, die nicht gerade von ihm angerufen werden.

www.roterfeld.com , www.facebook.com/roterfeld

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