BOON

- Boon (self titled)

VÖ: 04.05. (Stamping Ground / Preiser Rec.)

The Beatles haben ihr berühmtes „Weißes Album“, Metallica ihr „Schwarzes“
und die österreichischen Heavy Rock Helden BOON in Kürze ihr „Rotes“.

Dass der neue Longplayer der ausgewiesenen Star Wars Fans justament am 04.05.2018 - may the 4th be with you! – erscheint, ist ebenso wenig dem Zufall geschuldet wie die Tatsache, dass ausgerechnet ihr fünftes Album im 20. Bestehungsjahr offiziell genauso heißt wie die Band selbst: BOON. Ein Statement. 

Das von Daniel Fellner (Seiler und Speer uva) produzierte Werk präsentiert die neu formierte Truppe am bisherigen Zenit ihres Schaffens. Sämtliche Trademarks wurden beibehalten, weiterentwickelt, forciert. Es rifft, es groovt, es fährt (vor ein paar Jahren hätten wir hier auch noch „es rockt“ geschrieben, worauf wir angesichts dessen, was heutzutage alles „rockt“, aber dankend verzichten).  Die Songs zielen straight nach vorne und gehen nicht selten auf in großen Refrains, geradezu gemacht für die Stadien dieser Welt (durch die BOON im Laufe ihrer illustren Karriere u.a. schon mit VOLBEAT oder AC/DC(!) touren durften, aber das, hüstel, nur am Rande).

Gleichzeitig beschreitet das kreative Quartett neue Wege, glänzt mit wunderbaren Songideen und legt das mit Abstand abwechslungsreichste und, ja, hitverdächtigste Werk der bisherigen Laufbahn vor.

So folgt dem rasanten Opener „Rise And Fall“, der gleichmal schön die Richtung vorgibt, mit der ersten Single „Overdrive“ ein Tanzflächenfeger und Rockradio(?)-Kracher vor dem Herren. „Geh Weida“ überrascht mit deutschem Text, der der Band erstaunlich gut zu Gesicht steht, während die von Gastsängerin Amadea zusätzlich veredelte  Ballade „Open Eyes“ tief unter die Haut kriecht (und nicht nur ob des Titels  zarte Erinnerung an Lita und Ozzy weckt :-).  

Aber keine Angst, liebe Mattenschüttler, danach wird’s wieder schön „Furious“, etwa wenn der von gleichnamiger EP schon bekannte  und live erprobte „Red Alert“ ausgerufen oder, wie passend, „Curious Times“ intensiv besungen werden. Zum Abschluss bringt´s die Bandhymne „Stand Your Ground“ nochmal schön auf den Punkt: Standhaft bleiben, sich nicht verbiegen lassen, seinen Weg durch alle Höhen und Tiefen gemeinsam gehen und sich dabei vor allem selbst treu bleiben.

Dieses Credo werden Sänger, Gitarrist und Bandgründer Wolfgang Pendl und sein langjähriger Axe-Sidekick Ken Straetman mit der gleichermaßen frischen wie dynamischen Rhythmus Fraktion Georg Punz am Bass und Nick Sartorius hinter den Drums selbstverständlich auch dort wieder unterstreichen, wo sie sich seit jeher am wohlsten fühlen: Live on stage.

Hier gehören sie hin, hier sind sie mit ihrem packenden Sound zuhause, hier begeistern sie mit ihrer leidenschaftlichen Performance eine mit der Band eng verbundene Fan-Schar. Die mit dem neuen Meisterwerk im Rücken nochmal gewaltig wachsen wird.

Wie gesagt: The Beatles haben ihr „Weißes“ und Metallica ihr „Schwarzes“.
Hier und jetzt kommt aber „das Rote Album“ von und mit BOON.

Stand Your F***in´ Ground!

www.facebook.com/BOONofficial

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